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Seit über 20 Jahren Männerfrühstück

Am 27. Oktober 1998 trafen sich erstmals rüstige Rentner aus den Gemeinden Bad Nauheim, Nieder- und Ober-Mörlen im Seniorentreff, wohin der damalige Gemeindepfarrer Jörg-Michael Schlösser gemeinsam mit dem gerade in Ruhestand gegangenen Bad Nauheimer Gemeindepfarrer Dieter Ruhland eingeladen hatten. Seitdem traf man sich jeweils Dienstagvormittags zum gemeinsamen Frühstück und Gesprächen rund um Gott und die Welt - über vierhundert Mal inzwischen!

Das Männerfrühstück findet zweimal monatlich in der Seniorenstätte in der Elisabethstr. 9 in Bad Nauheim statt. Man trifft sich aber auch im Gemeindehaus in Ober-Mörlen. Die Termine für die Treffen werden rechtzeitig in den Ober-Mörler Nachrichten bekannt gegeben. Zudem finden gemeinsame Tagesauflüge statt.

Auszug aus einem Interview der von Pfarrer i.R. Dieter Ruhland gefertigten Festschrift anl. des 10-jährigen Jubiläums des Männerfrühstücks. So wurde Pfarrer i.R. Dieter Ruhland gefragt, was dieses "Männerfrühstück" zu etwas Besonderem macht. Hier seine Antworten:

1. Männer können auch anders als am Stammtisch kommunizieren. Das Männerfrühstück verhindert Vereinsamung und bewahrt vor dem Abgleiten in billige Angebote.

2. Männer haben (wieder) ihren Platz im Kreis der Kirche gefunden und bleiben dabei zugleich offen für alle. Das Männerfrühstück ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs mit Menschen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Prägungen. Wir alle fühlen uns hier wohl, weil die Freude am Miteinander, die erfrischende Offenheit und das lebendige Interesse der Motor ist.

3. Die Männer dieses Kreises gestalten ihr Miteinander selbst. Die eigene Erfahrung wird fruchtbar gemacht im Austausch. Neue Freundschaften entstehen. Sie sind gerade im Alter wichtig.

4. Außer der beachtlichen Bereitschaft zur Gestaltung der Themen war es auch immer das Interesse, Referenten von außen als Bereicherung einzubeziehen.

5. Unser Männerfrühstück ist in den zehn Jahren seines Bestehens zum Anreiz für ähnliche Treffen andernorts geworden. Es hat von Anfang an und schon in seiner Konzeption Modellcharakter für gemeindeübergreifende Arbeit, deren Ausgangspunkt die Gewissheit ist, dass Kirche und Glauben an Gott etwas mit uns und unserer Gegenwart und Zukunft zu tun hat.

 

 

 

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